Sieben Regionalparks (RP Barnimer Feldmark, RP Müggel-Spree-Park, Flutgrabenaue, Teltow Park, RP Havelseen, RP Döberitzer Heide, RP Krämer Forst) und ein Naturpark (NP Barnim) umgeben Berlin und reichen bis in die Stadt hinein. Gemeinsames Ziel kommunaler und privater Akteure in den jeweiligen Regionen ist es, die Zusammenarbeit zu stärken, die landschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale zu entwickeln und einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung im engeren Verflechtungsraum zu leisten. Damit wird ein von den Ländern Berlin und Brandenburg im Landesentwicklungsplan für den engeren Verflechtungsraum (LEP eV von 1998) gemeinsam unterstütztes Anliegen durch konkretes und umsetzungsorientiertes Handeln verwirklicht. Inhaltlich verbirgt sich hinter der Regionalpark-Idee die Zielvorstellung, dass die Landschaft zwischen den Siedlungsachsen gezielt erhalten und aufgewertet wird. Die Regionalparks sind kein administratives Planungsinstrument, wie etwa ein naturschutzrechtlich festgesetzes Großschutzgebiet, sondern sind vielmehr als Angebot der Landesplanung zu verstehen, das von den örtlichen Akteuren aufgegriffen werden muss ("bottom-up-Prinzip"). In nahezu allen Regionalparks wurden Regionalpark-Vereine oder kommunale Arbeitsgemeinschaften mit Kommunalvertretern (Bürgermeistern, Amtsdirektoren), Verbänden, aber auch mit Vertretern aus Landwirtschaft, Tourismusvereinen und Wirtschaft gegründet, die sich die konkrete Umsetzung des Regionalparkkonzeptes zum Ziel gesetzt haben. Zu den sichtbaren Erfolgen in den einzelnen Regionen gehören z.B. Rad- und Wanderwegebau, Landschaftsverbesserung, Leitsysteme und Ausschilderung, touristische Infrastruktur, Direktvermarktung und Internetpräsenz.